Je nach Wahl der Fluggesellschaft, bietet sich die Möglichkeit, Zwischenstopps in unterschiedlichen Metropolen zu machen und so, ohne Transportmehrkosten, eine entfernte Großstadt seiner Wahl zu besuchen. Auf diese Art ist es außerdem möglich, die lange Flugstrecke, in meinem Fall 2004 und 2008 von Frankfurt (Deutschland) nach Perth (Westaustralien), etwas zu entschärfen.
Bei Cathay Pacific ist z.B. ein Zwischenstopp in der Millionenmetropole Hong Kong möglich.
Nach der Rückgabe 1997 an China hat Hong Kong für den Besucher nicht viel von seinem Extra-Status verloren. So gibt es immer noch eine eigene Währung, es herrscht Linksverkehr und neben Kantonesisch ist eigentlich so gut wie alles noch in Englisch geschrieben.
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Bei den Stopoverangeboten hat man meistens die Auswahl zwischen einem Hotel auf dem Festland und auf Hong Kong Island. Da man innerhalb Hong Kongs ganz gut mit den Verkehrsmitteln (U-Bahn, Busse, Fähren, Taxi) von Ort zu Ort kommt, am besten die Hotellage nach der Mehrzahl der gewünschten Sehenswürdigkeiten auswählen.
Ich selbst hatte mich aus diesem Grund für ein Hotel auf Hong Kong Island entschieden, da sich hier die Bereiche "Central" und "Causeway Bay" mit den bekanntesten Gebäuden der Stadt sowie der Victoria Peak und diverse Parks befinden. |
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Flughafen Hongkong
Die Superlative begann schon am "award-winning" Flughafen mit einer 1,27 km langen Abfertigungshalle. Er wurde auf einer künstlichen Insel, dem einstigen unbewohnten Eiland Chek Lap Kok, erbaut und hat die Ausmaße von Kowloon (einem Stadtteil Hongkongs).
Zur Verkehrsanbindung gab es verschiedene Einzelprojekte, z.B. der sechsspurige Hafentunnel und die größte Straßen-Schienen-Hängebrücke der Welt, die Tsing-Ma-Brücke, die mit 1377 m Spannweite die Golden Gate Bridge in San Francisco übertrifft. |
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Stadt der Gegensätze
Hongkong ist ein Großstadtdschungel, mit viel Verkehr und Prachtbauten (Bürogebäude, Banken, Hotels, etc.) auf der einen ... |
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... und renovier-, wenn nicht gar abrissbedürftigen (Sozial-)Wohnungen auf deren anderen Seite. |
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Stadt der Gegensätze - Teil 2
Ein architektonisches wie politisches Monument, gebaut, um Chinas Machtanspruch zu demonstrieren, ist die Bank of China - mit 367 m doppelt so hoch wie die Bank of Hongkong.
Da das Gebäude aber gegen die Regeln des Fengshui verstößt, trifft es auf starke Abneigung.
Anmerkung: Obwohl in Hong Kong das Geld regiert, orientieren sich die Menschen gerade auch in der Architektur stark an den Regeln des Fern Shui. So werden auch für bestimmte Zahlen bei Hausnummern und besonders bei Autokennzeichen zum Teil horrende Preise gezahlt. |
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Stadt der Gegensätze - Teil 3
High Tech und modernste Elektronik das ist die moderne Seite von Hong Kong. Dennoch werden alte, bewährte Traditionen aufrecht erhalten.
So spielt Bambus als Gerüstmaterial nach wie vor eine entscheidende Rolle, ist es doch biegsam und stabil zugleich.
Rechts im Bild ist der Vorrat noch am Boden... |
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... und hier auf breiter Fläche am (Hoch)Haus.
Bei der hohen Einwohnerzahl auf einer so kleinen Grundfläche (rund 7 Millionen Einwohner auf ca. 1100 Quadratkilometer) geht es gar nicht anders, als in die Höhe zu bauen. |
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Hong Kong traditionell
Traditionen werden nach wie vor groß geschrieben bzw. sind schlicht und ergreifend Teil des Lebens in der Millionenmetropole. So sieht man z.B. die typischen Fischerboote, die Sampans, auch im Victoria Harbour zwischen Luxusdampfern, Fähren und Kriegsschiffen herumschippern (hier macht gerade der Fischer an Deck Siesta ;-)). |
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Überall fallen neben den verbreiteten kleinen, moderneren Supermärkten (die jeweils extrem klimatisiert sind und eher die Größe eines begehbaren Kiosks haben), die typischen, chinesischen "Kleinläden" auf - vollgestopft mit frischen oder getrockneten Gemüsen, Früchten, Gewürzen und Kräutern und was sonst noch so vertrieben wird ... |
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... oder die Marktstände in den engen Straßen.
Es ist durchaus spannend, hier einmal durchzulaufen - man sollte es nur schaffen, die diversen Düfte, die sich zwangsweise mischen, in Verbindung mit Smog, den Menschenmassen und dem schwül-heißen Klima zu verarbeiten ;-) |
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Fleisch wird hier auch etwas anders als bei uns feilgeboten: Direkt aufgehängt beim Metzger ohne "echten" Laden mit Kühlung und Theke. |
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Natürlich darf ein weiteres Klischee nicht ignoriert werden: In den zahlreichen Parks sieht man oft Chinesen bei ihren täglichen Tai Chi Übungen. Hier eine Aufnahme aus dem Victoria Park. |
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Der Victoria Park liegt im Bereich "Causeway Bay" und ist sehr schön angelegt. Als besonderes Highlight für Sportler bietet er eine Kunststoffbahn, die im Park verläuft und nur den Joggern vorbehalten ist. |
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Die alten Straßenbahnen der Hong Kong Tramways durchfahren die Bezirke auf Hong Kong Island in Ost-West-Richtung und fahren damit auch durch Causeway Bay. Hiermit kommt man auf Hong Kong Island sehr günstig von einem Bereich zum nächsten, so auch z.B. in die Nähe des großen Einkaufszentrums "Pacific Place", von dem aus man über Rolltreppen an einen der Eingänge zum Hong Kong Park kommt. |
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Das Einkaufszentrum "Pacific Place" ist riesengroß und bietet Vielerlei - eben ein echter Konsumtempel :-) |
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Der Hong Kong Park ist eine der grünen Lungen auf der Insel, in der man den Stress der engen Straßen hinter sich lassen kann.
Neben einer wunderschönen Anlage mit künstlichen Teichen und Vogelflughalle ist hier auch ein Teemuseum beherbergt (die Angabe aus einem Reiseführer mit zahlreichen Brautpaaren traf ebenfalls zu).
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In der Nähe liegt auch die Station der Victoria Peak-Tram. Die Fahrt zum Victoria Peak, der Gipfelregion um die mit 522 m höchste Erhebung der Insel, verläuft relativ unspektakulär bietet aber schon hier einen guten Blick auf die Stadt.
Der Ansturm auf den Peak ist besonders gegen Abend groß, hier heißt es oft anstellen (auch für die Einwohner Hong Kongs ist dies ein beliebtes Ziel).
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Garden Road
Hong Kong Park und Peak Tram Station liegen an der Garden Road.
Über diese kommt man entweder Richtung Zentrum (hier im Bild die Lippo Towers) oder man geht sie weiter hoch und kommt zu den Hong Kong Zoological and Botanical Gardens. |
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Weitere Sehenswürdigkeiten, die meist im Rahmen einer Stadtrundfahrt angefahren werden: |
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Hong Kong Convention and Exhibition Centre
Hier finden zahlreiche Messen statt. Auf dem Vorplatz steht eine große goldene Blüte: Die Bauhinea, Stadtblume von Hong Kong. |
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Von dem Vorplatz hat man einen guten Blick auf das gegenüberliegende Festland, auf den Ortsteil Kowloon. Hier entsteht das größte Gebäude der Stadt, das International Commerce Centre, kurz ICC (hier links im Bild, Ansicht aus 2008), mit einer Gesamthöhe von 484 m. |
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Damit löst es das Two International Finance Center (kurz 2 IFC) auf Hong Kong Island ab, das "nur" rund 415 m hoch ist (hier rechts im Bild). Hier ebenfalls der Blick von der Halbinsel des Convention Centres. |
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Repulse Bay
In der Repulse Bay kann man das berühmte Hochhaus mit dem "Fenster" (laut Fengshui aufgrund des Drachens, der zum Meer will) und den Tin Hau Tempel, der der Schutzherrin der Seefahrer geweiht ist, bewundern.
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Dschunkenstadt Aberdeen
In der Dschunkenstadt Aberdeen kann man eine etwa halbstündige Sampanfahrt unternehmen. Neben der Bootsfahrt an sich waren vor allem die Einblicke auf die Boote sehr interessant, wobei von der ehemals großen Ansammlung nur noch wenige Dschunken übrig sind.
Hier findet man auch das aus Filmen bekannte "Jumbo Boat Restaurant".
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