
Dies ist die wohl schönste Küstenstraße Australiens. Sie erstreckt sich rund 300 km zwischen Warrnambool und Anglesea und bietet eine Reihe beeindruckender Küstenabschnitte, mit Schwerpunkt im Port Campbell Nationalpark. Bei gebuchten Touren werden zumeist nur die "wichtigsten" Stellen angefahren. Doch die Great Ocean Road besteht nicht nur aus den 12 Aposteln oder der London Bridge.
Im folgenden der Ablauf aus Richtung Grampians/ Warrnambool kommend, mit Ziel Melbourne. |
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Gleich nach Warrnambool informiert das Schild darüber, dass nun eine der berühmtesten Straßen Australiens beginnt. |
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Boat Bay Sehr schöne erste Eindrücke von der Küste bekommt man von Warrnambool kommend in der Nähe von Peterborough gleich zu Beginn. Die Küste wird hauptsächlich von Sandstein/ Kalkstein gebildet, der dem ständigen Wirken von Wellen und Wind ausgesetzt ist und dadurch erodiert. Ergebnis sind die zum Teil stark skulpturierten Steilwände am Ufer und Steinsäulen im Wasser. |
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| Bay of Martyrs Hier setzt sich die stark erodierte Küste fort. |
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Peterborough Eine kleine Ortschaft, durch die man kommt und in der man eine kleine Pause einlegen kann. Vorsicht, die Hauptstraße führt durch einen Golfplatz - "Beware Golfers hitting over road" - das gebe es in Deutschland garantiert nicht :-) |
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The Grotto Einen kleinen Spaziergang, rund 700 m, vom zugehörigen Parkplatz entfernt, kann man von einer Plattform aus "The Grotto" betrachten - eine lochartige Auswaschung im Kalkstein. |
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London Bridge Das der Kalkstein irgendwann den Kräften von Wasser und Wind nachgeben muß, konnte man hier 1990 feststellen, als der einer der beiden natürlichen Bögen einbrach ("Londonbridge has fallen down"). |
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The Arch Ein natürlicher Sandsteinbogen. Wenn man darüber hinweg zur entfernten Küste schaut, kann man hier bereits die 12 Apostel sehen. |
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Loch Ard Gorge / Island Archway Eine weitere interessante Bucht, bei der die Erosion durch Wind und Wetter eine einzelne "Brücke" hat stehen lassen - so war es zumindest noch bei meiner Tour 2004. Namengebend war das Schiff "Loch Ard", das 1878 hier zerschellte (nicht umsonst heißt der Küstenabschnitt auch "Shipwreck Coast", denn es gab noch mehr als 100 weitere Schiffe, die hier untergingen). Update Juni 2009: Die Kraft der Naturgewalten hat inzwischen auch hier zugeschlagen - es stehen nun mehr nur noch die beiden Säulen, der Bogen selbst ist eingestürzt. |
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The 12 Apostles Wohl neben der London Bridge das bekannteste Touristenziel - und das überlaufenste, was durch die relative Nähe zu Melbourne begünstigt wird. Hier wurde eigens ein Touristenzentrum errichtet, inklusive großem Parkplatz, der auch zahlreiche Busse aufnehmen kann. Hier besteht außerdem die Möglichkeit einen Hubschrauberrundflug zu unternehmen. Nicht ganz billig, aber bei schönem Wetter mit Sicherheit lohneswert. Update: Der Apostel vorne links ist inzwischen leider auch der Erosion zum Opfer gefallen und eingestürzt. |
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Während das obige Bild das bekanntere der 12 Apostels ist, sieht man in der anderen Richtung noch zwei weitere davon. Zu dem Strand, den man links unten an der Steilküste erkennt, kann man an einem weiteren Parkplatz (Richtung Melbourne) hinabsteigen (siehe nächstes Bild). |
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Gibson Stairs Dies ist der Abstieg zum Strand hinunter. Dieser gewährt einen ganz anderen Blick auf die Apostel (siehe nächstes Bild). |
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Gibson Stairs und ein Apostel Sie müssen nur wenig am Strand entlang laufen und schon können Sie die Größe der Apostel von unten auf sich wirken lassen. Während am "Hauptparkplatz" der 12 Apostel reges Treiben herrscht, teilt man sich den Strand hier unten nur mit Surfern und ein paar weiteren Individualtouristen. |
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Der Ort bietet einen weitläufigen Sandstrand, mit Sicherheit herrlich bei schönerem Wetter als es hier der Fall war. |
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Cape Patton Lookout Nicht mehr als eine größere Haltebucht, aber mit einem herrlichen Blick an der Küste entlang. |
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Wie "klein" und schmal die Great Ocean Road ist, läßt sich hier ganz gut sehen (da sind die Bundesstraßen in Deutschland zumeist breiter - und besser ausgebaut). |
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Doch nicht nur in der Natur gibt es etwas zu sehen, auch interessante Bauweisen von Häusern am Hang - auf einen Keller muß hier wohl verzichtet werden. |
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Meine Meinung zur Great Ocean Road:










